Das Burg- und Hexenmuseum befindet sich in der Ortsmitte von Grimburg, in einem Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert, im Besitz der Ortsgemeinde Grimburg.Es wurde im September 2005 vom Förderverein Burg Grimburg e.V. eingerichtet und im Jahr 2019 wurde es durch die Einrichtung eines Seminar-, Schulungs- und Medienraum im Dachgeschoß erweitert.
Das Museum wird in rein ehrenamtlichem Engagement durch einige Mitglieder des Fördervereins Burg Grimburg betrieben.
In Ergänzung zum Museumbesuch und zum besseren Verständnis empfiehlt sich vor oder nach dem Museumsbesuch ein Besuch auf der Burg Grimburg.
Das Museum wird in rein ehrenamtlichem Engagement durch einige Mitglieder des Fördervereins Burg Grimburg betrieben.

Das Museum ist geöffnet: 
von April bis Oktober: 

Samstags 14.00 bis 17.00 Uhr 
Sonntags 14.00 bis 17.00 Uhr 
von November bis März: 
Sonntags 14.00 bis 17.00 Uhr

Telefon-Nummer: 
065 89 - 91 99 92 
(Während der Öffnungszeiten) 

Es werden Gruppen- und Sonderführungen nach Vereinbarung auch an anderen Terminen durchgeführt.

Hier werden zahlreiche Originalfundstücke von der Grimburg gezeigt. Ausgestellt sind z.B.: Münzen, Schlösser, Werkzeuge, diverse Alltagsgegenstände, Geschirr, Schmuck, Ofenplatten, Ziegel, etc. 
Überdies wird über die wechselvolle Geschichte der Burg Grimburg informiert, die im Mittelalter dem Kurfürstentum Trier unterstand.

Ein Schwerpunkt im Museum beschäftigt sich mit der Zeit der Hexenverfolgung im Hochwald und Hunsrück, insbesondere mit den Hexenprozessen, die vor dem Hochgericht in Grimburg verhandelt wurden. Im Museum ist eine Sonderausstellung "Hexentod" integriert.
Zahlreiche Dokumente, Illustrationen und Anschauungsgegenstände (z.B. die sog. "Trierer Brandhütte") geben weitreichende Einblicke in dieses unselige Kapitel der Zeitgeschichte.

Im Seminar- und Schulungsraum findet sich "Hexen- und Burgen-Literatur", und es gibt die Möglichkeit Filme zum Thema "Hexenverfolgung" anzuschauen. 
Hier wird auf Wunsch ein Film von einer Theateraufführung auf der Burg Grimburg mit Laienschauspielern in Grimburger Mundart gezeigt. 
Im Museum ist eine Sonderausstellung "Hexentod" integriert. 

Besonders beleuchtet wird die Bedeutung von 
Friedrich Spee (1591 - 1635), der mit seiner Kritik an den Hexenprozessen eine Zeitwende anstieß.

Im Dachgeschoß gibt es eine kleine Kinder-Spielecke mit Ritterburg und Literatur für viele Alterstufen zu den Themen: Ritter, Burg, Mittelalter und Hexen (in deutsch, englisch, französisch und holländisch). 
An der Rezeption können Ansichtskarten der Burg Grimburg, ein Puzzle (100 Teile), handbemalte Stofftaschen mit Burgemblem sowie Bücher zur Grimburg und zu Friedrich Spee erworben werden.

Das Burg- und Hexenmuseum befindet sich im Ort Grimburg: 

Hauptstraße 16 
54413 Grimburg 

Das Museum liegt direkt gegenüber dem Seiteneingang der kath. Filialkirche St. Medardus. Direkt vor dem Museum befinden sich drei Parkplätze. Weitere Parkplätze sind im Bereich der Kirche und des Dorfplatzes in unmittelbarer Nähe.

Eintrittspreise

Erwachsene: 3,00 € 
Kinder (bis 5., Jahre): kostenfrei 
Kinder (über 6 Jahre): 1,00 € 

Familienkarte: 6,00 € 
Gruppen (ab 15 Personen): 2,00 € pro Person 
Schulklassen: 1,00 € pro Person

Buchungen

Tourist-Information in Hermeskeil: 
Telefon: 06503 - 809 500 
Öffnungszeiten: 
Mo. - Fr.: 10.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 16.00 Uhr 
Sa.: 10.00 - 14.00 Uhr

Museumsführungen für Gruppen

Während einer Museumsführung erfahren Sie Interessantes über die Grimburg und Erhalten einen Einblick in die Zeit der Hexenverfolgung im Mittelalter. Von Foltermethoden bis hin zu Einzelschicksalen erfahren Sie hier wie es den Menschen ergangen ist. 

Museumsführungen werden grundsätzlich über die Tourist-Information in Hermeskeil vermarktet. 
Kontakt: Telefon: 06503 - 809 - 500 
E-Mail: info@hermeskeil.de 

Dauer: ca. 90 Minuten 
Der Gruppenpreis beträgt 45,- € bis 25 Pers., zuzüglich Eintrittsgeld von 3,00 € pro Erwachsenem / 1,00 € pro Kind. 

Hinweis: 
Der Eintritt wird vor der Führung im Museum bezahlt.

Förderhinweis:
Die Einrichtung des Seminar- und Schulungsraumes wurde im Jahr 2019 gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung der ländlichen Räume (ELER). Hier investiert Europa in ländliche Gebiete im Rahmen des Entwicklungsprgramms "Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung" (EULLE) beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz. Die Förderquote beträgt 60 %, kofinaziert durch die Ortsgmeinde Grimburg (40 %). 
Die aktiven Helfer des Fördervereins Burg Grimburg e.V. haben hierzu ca. 500 Stunden in ehrenamtlicher Leistung beigetragen.