(c) Dittmar Lauer,
letzte
Änderung: 18. Oktober 2004
Grundriss der Kapelle 1585
Kurfürst und Erzbischof Johann VII. von
Schönenberg
(1581-1599)
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Die Burgkapelle
Eine Kapelle oder zumindest ein bescheidener Raum, in dem
Gottesdienst
gehalten werden konnte, gehörte wohl zur Grundausstattung jeder
Burg.
So darf man annehmen, dass dem im Jahre 1258 erwähnten und zur
Burgmannschaft
gehörenden Burgkaplan bereits eine kleine Kapelle zur
Verfügung
stand. Ausdrücklich erwähnt allerdings wird das Vorhandensein
einer Burgkapelle in der Tridentinischen Visitation von 1569. Die
Patrone
sind der hl. Sebastian und die hl. Barbara. In den Jahren 1584/85 hat
dann
der Trierer Kurfürst und Erzbischof Johann VII. von
Schönenberg
diese Kapelle erweiteret und als kleine Doppelkirche ausgebaut. Die
Unterkirche
diente den Bewohnern der Vorburg zum Gottesdienst, während die
Oberkirche
- als Empore mit eigenem Zugang - dem Erzbischof und seinen
Beamten
vorbehalten blieb. Diese neue Kapelle erhielt als weiteren
Kirchenpatron
den hl. Pankratius. Pfarrorganisatorisch ist die Burgkapelle als
Filiale zur Mutterkirche
Wadrill orientiert gewesen, der die Filialen Sitzerath und Grenderich
- dazu gehörten auch die Orte Gusenburg und Sauscheid (seit 1932
Grimburg)
- zugeordnet waren.
Luftaufnahme der Burganlage
Literatur:
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